Neuseeland Flora Fauna
Flora und Fauna
Tierbeobachtungen lassen sich hier sehr gut durchführen. In Neuseeland gibt es eine Menge an Tieren und Pflanzen zu entdecken, die man jedoch leider nicht alle in freier Wildbahn erleben kann. Der wohl bekannteste flugunfähige Vogel, der Kiwi, ist schon ein nationales Symbol geworden. Er ist nachtaktiv und wird daher selten gesehen, außer man geht in eine Kiwi House, wo man am ehesten die Chance hat, ihn anzuschauen. Er ist mittlerweile zwar nicht mehr vom Aussterben bedroht, steht jedoch unter Naturschutz. Möchte man ihn in freie Wildbahn sehen oder auch nur hören, hat man auf der Stewart Island am ehesten die Chance dazu.
Ebenso beliebt bei den Toursiten sind die Yellow-Eyed-Penguins, die es nur in Neuseeland gibt und die zu den bedrohten Arten gehören. Am besten kann man sie an der Ostküste der Südinsel in der Curio Bay beobachten. Daneben gibt es bei Dunedin und Oamru weitere Pinguinkolonien. Der kleinste Verwandte der Gelbaugenpinguine ist der Blaue Pinguin, den man im Grunde genommen überall an der Küste Neuseelands antreffen kann.
Ebenso sehr häufig anzutreffen sind Seelöwen und Robben, die man sehr nah beobachten kann. In Kaikura muss man aufpassen, dass man bei einer Wanderung entlang der Küste nicht über sie stolpert. Ein Sicherheitsabstand von mindestens 10 Metern sollte gewahrt werde, besonders wenn sie ihre Jungen haben.
Ebenso gehören die Delphine zu den Meeresbewohnern, die man in Neuseeland live erleben kann.
Mit ein wenig Glück kann man in der Curio Bay mit Hektor-Delphinen schwimmen. Dies ist mit einer maximalen Größe von 1,60 Metern die kleinste Delphinart, die nur in Neuseeland vorkommt und die ebenso bedroht ist. Im Gegensatz dazu stehen die Riesen der Meere- die Wale. Bei Kaikura an der Ostküste der Südinsel gibt es eine richtige Industrie um das sogenannte Whale Watching. Dort gibt es einige Wale, die dauerhaft dort leben, da das Meer vor Kaikura fast 1000m tief abfällt und daher ideale Bedingungen für die Meeressäuger bietet.
Sehr spektakulär anzuschauen sind die Albatrosse, die auf der Halbinsel Otago bei Dunedin ihre Heimat und Brutplatz haben. Sie erlangen eine Flügelspannweite von bis zu 3,5m! Anschauen kann man sie bei einer geführten Tour, die den Besucher bis zu den Brutplätzen heranführt.
Auf die größte Gannetkolonie (Tölpel) Neuseelands trifft man bei Cape Kidnappers an der Ostküste der Nordinsel. Diese Vögel haben keine Angst vor dem Menschen, sodass man sie aus einer sehr geringen Entfernung beobachten kann.
Diese Tiere sind nur einige Beispiele der Vielfalt, auf die man in Neuseeland trifft.
Wie auch bei den Tieren, gibt es auch bei den Pflanzen eine enorme Vielfalt zu entdecken. Die Westküste der Südinsel ist durch Regenwald geprägt, was eine üppige Vegetation ermöglicht. So kann man sich als Besucher beispielsweise intensiv über die verschiedenen Farne informieren (Farnery in Whangarei/Nordinsel – freier Eintritt). Sehr typisch neuseeländisch sind ebenso die Nikaupalmen, die man überall im Land antrifft.

Neuseeland
High Schools in Neuseeland